Jetzt negativen Schufa-Eintrag löschen!

Auf dieser Website finden Sie ausführliche kostenlose Informationen über die Schufa und erfahren, wie Sie Ihre kostenlose Schufa-Auskunft erhalten, Ihren Schufa-Score verbessern und negative Schufa-Einträge löschen können.

Wissenswertes zur Schufa

Was ist die Schufa und was macht sie eigentlich?

"Schufa" ist die umgangssprachliche Abkürzung für “Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung”. Bei der Schufa, die lange Zeit als SCHUFA e.V. und heute als Aktiengesellschaft Schufa Holding AG, firmiert, handelt es sich um eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei, die ihren Hauptsitz in Wiesbaden in Hessen hat. Die Schufa sammelt mit Hilfe ihrer Vertragspartner, darunter Kreditinstitute, Händler und Versandhändler, Telekommunikationsunternehmen, Versorger und viele weitere, Daten über in Deutschland lebende Personen. Dies macht die Schufa um ihren vordergründigen Geschäftszweck, ihre rund 7.000 Firmenkunden bestmöglich vor Kreditausfällen zu schützen, erfüllen zu können.

Zu seinen Kunden zählt die Schufa über die Firmenkunden, die sich mit Hilfe der Schufa vor Zahlungsausfällen schützen wollen, hinaus mehr als 1,2 Millionen Privatkunden, die durch die Nutzung von Produkten wie www.meineSCHUFA.de dazu beigetragen haben, dass die Schufa sowohl ihren Umsatz als auch ihr Ergebnis über die letzten Jahre hat kontinuierlich verbessern können. Im Kalenderjahr 2011 erzielte die Schufa mit einem Ergebnis von 11,8 Millionen Euro aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei einem Umsatz von 113,4 Millionen Euro das bislang beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte.[1]

Die Schufa gibt es inzwischen seit 90 Jahren. Sie beschäftigt mehr als 750 Mitarbeiter, schwerpunktmäßig in der IT und im kaufmännischen Bereich. Ihr Vorstandsvorsitzender ist seit dem 1. November 2010 der ehemalige Hamburger Finanzsenator Michael Freytag.

Die Geschichte der Schufa von 1927 bis heute im Überblick

Im Jahr 1927 gründeten die Brüder Walter und Kurt Meyer zusammen mit Robert Kaufmann in Berlin die Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung, nachdem sie zuvor bei der städtischen Berliner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (BEWAG) erste Erfahrungen mit Systemen zur Beurteilung von Zahlungsverhalten gesammelt hatten. Die BEWAG erzeugte und verteilte Strom und ermöglichte BEWAG-Kunden, die zuverlässig ihren Strom bezahlten, den Kauf von Staubsaugern, Kühlschränken und Kochplatten bei der BEWAG auf Raten, wobei die Raten von den Stromablesern zusammen mit der Stromrechnung kassiert wurden.[2]

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung legte in den folgenden Jahren ein rasantes Wachstum hin. Neben Berlin entstanden 13 weitere Schufa-Gesellschaften, die binnen weniger Jahren die Informationen zu mehr als 3 Millionen in Deutschland lebenden Personen auf einfachen Karteikarten pflegten.

Im Jahr 1952, sieben Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, gründeten die 13 Schufa-Gesellschaften mit ihren 34 Niederlassungen die Bundes-Schufa e.V. mit Hauptsitz in Wiesbaden. Getrieben durch das Wirtschaftswunder und die sprunghaft steigende Vergabe von Konsumentenkrediten setzte sich das Bedürfnis nach einer systematischen Bonitätsprüfung durch. Dieses Bedarf konnte die Schufa befriedigen - bereits 1965 wurden jährlich mehr als zehn Millionen Auskünfte gegeben. Ein Meilenstein bei der Bewältigung der stetig wachsenden Auskunftsanfragen war die Umstellung der Schufa-Kartei von klassischen Karteikarten auf die elektronische Datenverarbeitung in den 70er Jahren.

Mit der Jahrtausendwende änderten sich Struktur und Ausrichtung der Schufa zu ihrer heutigen Form: Es wurde die Schufa Holding AG gegründet und die Regionalgesellschaften und die Bundes-Schufa e.V. wurden zusammengelegt. Die Schufa verbreiterte ihr Produktspektrum für Firmenkunden und schuf mit Portalen wie www.meineSCHUFA.de zusätzliche Transparenz für Verbraucher.

Wer darf Schufa-Einträge abrufen und erstellen?

Die Schufa ist also ein privates Unternehmen, welches vornehmlich Daten zu in Deutschland lebenden Personen sammelt, die ihr von ihren Vertragspartnern und öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen zur Verfügung gestellt werden. Folglich erhält die Schufa weder von allen Unternehmen Daten und auch nicht alle Unternehmen fragen die Schufa vor dem Abschluss eines Kreditgeschäftes an.

Da lediglich rund 7.000 Unternehmen Daten mit der Schufa austauschen, gibt es viele schwarze Schafe, die ihren Kunden mit einem negativen Schufa-Eintrag drohen, in Wahrheit aber gar keinen Vertrag mit der Schufa abgeschlossen haben und daher auch nicht in der Lage sind, einen Eintrag in das Schufa-Verzeichnis zu veranlassen. Denn nur solche Unternehmen, die zuvor einen Vertrag mit der Schufa geschlossen haben, können die Schufa-Einträge abfragen und selbst Eintragungen veranlassen.

Ob ein Unternehmen mit der Schufa zusammenarbeitet, lässt sich anhand der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Unternehmens erkennen, da diese eine sogenannte "Schufa-Klausel" enthalten müssen. Die "Schufa-Klausel" muss auf die Zusammenarbeit mit der Schufa hinweisen und dabei auch Ausführungen zur Form der Zusammenarbeit machen, das heißt darlegen, welche Daten an die Schufa übermittelt werden und welche Daten das Unternehmen von der Schufa abfragt.

Unternehmen entschließen sich trotz der dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten zu einer Zusammenarbeit mit der Schufa, um ihre Risiken in der vertraglichen Zusammenarbeit mit neuen Kunden zu reduzieren. Sobald ein Unternehmen einen neuen Kunden gewinnt, weiß das Unternehmen zunächst so gut wie nichts über diesen. Insbesondere wenn das Unternehmen dann in Vorleistung tritt, beispielsweise indem es einen Kredit gewährt, ein neues Handy oder Smartphone in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag ausliefert oder einen neuen Flachbildfernseher auf Rechnung versendet, ist es für das jeweilige Unternehmen interessant, möglichst viel über die Zahlungsmoral und Bonität ihres neuen Kunden zu erfahren. Genau hier kommt die Schufa ins Spiel: Gegen Bezahlung versorgt sie das Unternehmen mit Informationen über für das Unternehmen unbekannte Kunden und hilft auf diese Weise das Risiko des Unternehmens zu verringern. Denn erfährt das Unternehmen von der Schufa, dass ihr neuer Kunde in der Regel nicht bezahlt, nicht bediente Kredite aufweist und nebenbei auch noch per Haftbefehl gesucht wird, wird es in aller Regel gar nicht erst einen neuen Vertrag mit dem Kunden schließen.

Aufgrund der vielen schwarzen Schafe, die unberechtigterweise mit negativen Schufa-Einträgen drohen, haben viele Menschen ein schlechtes Bild der Schufa. Letztlich ist es aber so, dass die Schufa die geschäftliche Zusammenarbeit von Unternehmen und Verbrauchern erheblich erleichtert.

Datenspeicherung bei der Schufa - Was speichert die Schufa?

Datenmengen und Vertragspartner

Dem Jahresbericht der Schufa 2011 zufolge verfügt die Schufa über mehr als 650 Millionen Datensätze zu 66,2 Millionen natürlichen Personen (Verbrauchern) und zu 3,9 Millionen Unternehmen, Freiberuflern und Gewerbetreibenden in Deutschland. Damit hat die Schufa etwa drei Viertel aller Deutschen erfasst.

Zu den rund 7.000 Vertragspartnern der Schufa zählen neben Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Leasingunternehmen unter anderem auch stationäre Händler und Versandhandelsanbieter, Stromversorger und Telekommunikationsgesellschaften (Handyvertragsanbieter, Mobilfunkanbieter, DSL-Provider) sowie Unternehmen, die gewerbsmäßig Forderungen einziehen. Darüber hinaus erbringt die Schufa für weitere Unternehmen, die ein berechtigtes Interesse an den von der Schufa gespeicherten Informationen nachweisen können (beispielsweise Versicherungen), Dienstleistungen zur Risikosteuerung und Kundenbetreuung. Das System der Schufa basiert dabei auf Gegenseitigkeit: Die Partner der Schufa fragen einerseits Informationen oder auch Einschätzungen zum wirtschaftlichen Risiko eines Geschäftes bei der Schufa ab und geben andererseits Informationen an die Schufa weiter. Welche Daten die Vertragspartner der Schufa genau an die Schufa weitergeben, erfahren Sie im nachfolgenden Abschnitt.

Jedes Jahr erhält die Schufa mehr als 100 Millionen Anfragen - das sind rund 275.000 Auskünfte pro Tag - zur Kreditwürdigkeit von ihren rund 7.000 Firmenkunden und etwa 1,5 Millionen Anfragen von Bürgern, die eine Selbstauskunft verlangen, also die von der Schufa über sie gespeicherte Daten einsehen wollen.

Welche Daten speichert die Schufa?

Die Schufa-Vertragspartner übermitteln der Schufa Informationen aus Geschäften mit ihren Kunden. Dabei handelt es sich zunächst um Personen-Daten wie Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift und frühere Anschriften. Diese Daten verwendet die Schufa um ihren Datenbestand zu den 66,2 Millionen Verbrauchern und den 3,9 Millionen Unternehmen, Freiberuflern und Gewerbetreibenden aktuell zu halten und ständig zu erweitern.

Zu Personen, Unternehmen, Freiberuflern und Gewerbetreibenden speichert die Schufa Informationen über verschiedenste finanzielle Angelegenheiten:

  • Bankkonten/Girokonten
  • Kreditkartenverträge (Mastercard, VISA, etc.)
  • Kredit- und Leasingverträge
  • Ratenzahlungskredite und Ratenzahlungsgeschäfte
  • Bürgschaften
  • Mobilfunkverträge und Mobilfunkkonten
  • Verträge mit Versorgungsunternehmen wie Stromversorgern
  • Versandhandelskonten (durch Kauf auf Rechnung, Ziel- oder Ratenzahlung)

Zu diesen Angelegenheiten speichert die Schufa insbesondere folgende Daten:

  • Eröffnung von bzw. Anfragen zur Eröffnung von Bankkonten/Girokonten
  • Betrag und Laufzeit sowie ggf. deren vorzeitige Erledigung von Kredit- und Leasingverträgen sowie Ratenzahlungskrediten und Ratenzahlungsgeschäften
  • Eingezogene Kreditkarten und gekündigte Bankkonten
  • Ausbleibende Zahlungen und Zahlungsstörungen bzw. Zahlungsunregelmäßigkeiten / rückständige Forderungen nach Verzug (Saldo)
  • Vertragskündigungen

Darüber hinaus erfasst und speichert die Schufa Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen, die mit Vollstreckungsmaßnahmen zusammenhängen:

  • Missbrauch von Konten (Girokarten, Kreditkarten, Kreditkonten) nach erteiltem Nutzungsverbot
  • Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung (früher "Offenbarungseid")
  • Haftbefehl zur Erzwinung der eidesstattlichen Versicherung
  • Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens/Regelinsolvenzverfahrens
  • Abweisung und Einstellung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens/Regelinsolvenzverfahrens mangels Masse

Von der Schufa nicht gespeichert werden derzeit Informationen zum Familienstand, zum Arbeitgeber, zum Einkommen und zum bereits vorhandenen Vermögen.

Die Schufa speichert auch Daten zu Personen mit Wohnsitz im Ausland. Allerdings ist der Datenbestand und die Datenqualität deutlich geringer als in Deutschland. Für Anfragen ausländischer Unternehmen innerhalb der Europäischen Union (EU) arbeitet die Schufa mit ausländischen Partnergesellschaften zusammen.

Auf welcher rechtlichen Grundlage speichert die Schufa Daten?

Es gibt zwei Gründe die dazu führen, dass personenbezogene Daten an die Schufa übermittelt und von dieser gespeichert werden dürfen.

Der erste Grund besteht darin, dass Kunden von Vertragspartnern der Schufa beim Vertragsschluss mit dem Vertragspartner der Schufa durch Annahme der "Schufa-Klausel" in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vertragspartners der Schufa der Speicherung ihrer Daten ausdrücklich zugestimmt haben. Sobald Sie also einen Vertrag mit einem Vertragspartner der Schufa eingehen und dessen AGB zustimmen, zum Beispiel um einen Kredit zu beantragen, ein Auto zu finanzieren oder einen Mobilfunkvertrag abzuschließen, stimmen Sie im "Kleingedruckten" der Weitergabe ihrer Daten an die Schufa zu. Sie selbst schaffen also die rechtliche Grundlage, auf dessen Basis die Schufa Ihre Daten speichert.

Zwar können Sie in der Theorie vor dem Vertragsschluss mit einem Vertragspartner der Schufa die "Schufa-Klausel" streichen beziehungsweise den Vertrag mit der "Schufa-Klausel" nicht unterzeichnen, jedoch wird es dann in der Regel auch nicht zum Vertragsschluss kommen, da Ihr Vertragspartner dem Zustandekommen des Vertrages dann in aller Regel nicht zustimmen wird. Insofern bleibt Ihnen bei vielen, gerade namhaften, Unternehmen gar keine andere Wahl, als der Übermittlung Ihrer Daten an die Schufa zustimmen, da Sie sonst mit diesen nicht ins Geschäft kommen würden. Finden Sie doch einen Vertragspartner der Schufa der eine Streichung der "Schufa-Klausel" akzeptiert, so verbindet er dies in aller Regel mit einer Verschlechterung Ihrer Konditionen; bei Bankkonten könnte dies beispielsweise der Verzicht auf Dispositionskredit, Kreditkarte und EC-Karte sein.

Der zweite Grund der dazu führt, dass die Schufa personenbezogene Daten speichern darf, ist Teil des Bundesdatenschutzgesetztes (BDSG). Dem BDSG zufolge ist eine Übermittlung und Speicherung zulässig, "“wenn dies zur Wahrung von berechtigten Interessen der speichernden Stelle notwendig ist und hierbei das schutzwürdige Interesse der Person, deren Daten abgespeichert werden, nicht überwiegt". Da es sich bei dem Interesse der Kreditwirtschaft nur kreditwürdige Kunden als Vertragspartner zu haben nun um ein schutzwürdiges Interesse nach dem BDSG handelt, ist demnach eine Eintragung in die Kartei der Schufa gestattet. Es ist also selbst dann ein Eintrag in die Schufa möglich, wenn Sie zuvor keiner "Schufa-Klausel" in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres Vertragspartners zugestimmt haben.

Wann löscht die Schufa Daten?

Erfreulicherweise muss die Schufa sowohl positive als auch negative Einträge nach einer gewissen Zeit wieder löschen. Wann einzelne Einträge gelöscht werden, hängt davon ab, worum es sich bei dem einzelnen Eintrag handelt:

  • Anfragen, die beispielsweise auf die Eröffnung eines Girokontos oder den Abschluss eines Kreditvertrages abzielen, werden nach 12 Monaten gelöscht. Derartige Einträge werden aber ohnehin auch nur binnen 10 Tagen nach Eintragung von der Schufa herausgegeben.
  • Kredite bleiben bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach dem Jahr der vollständigen Tilgung beziehungsweise Rückzahlung gespeichert.
  • Bürgschaften werden sofort gelöscht, nachdem die Hauptschuld, der Kredit, beglichen ist.
  • Giro- und Kreditkartenkonten werden sofort gelöscht, nachdem das Konto aufgelöst worden ist.
  • Negative Schufa-Einträge, zu denen es bei der nicht-vertragsgemäßen Abwicklung von Geschäften mit Schufa-Vertragspartnern kommen kann, werden, nachdem die eigentlichen Forderungen beglichen sind, nach drei Jahren gelöscht.
  • Negative Schufa-Einträge, die aus den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte resultieren, also eidesstattliche Versicherungen (Offenbarungseide) und Haftbefehle zur Erzwingung der eidesstattlichen Versicherung, werden nach drei Jahren gelöscht. Weisen Sie der Schufa jedoch nach, dass das Amtsgericht die Eintragung gelöscht hat, kann der negative Schufa-Eintrag vorzeitig gelöscht werden.

Obwohl die Schufa Einträge gemäß der oben beschriebenen Fristen löschen muss, kann es vorkommen, dass Einträge länger als gewünscht in der Schufa verbleiben. Dies passiert in der Regel dann, wenn Schufa-Vertragspartner versäumen die Schufa über geänderte Vertragsverhältnisse, zum Beispiel eine bereits gekündigte Kreditkarte, ein bereits aufgelöstes Girokonto oder einen längst gekündigten Mobilfunkvertrag, zu informieren. Sie müssen also zunächst mit Hilfe der im Abschnitt "Wie erhalte ich meine persönliche kostenlose Schufa-Selbstauskunft? beschriebenen kostenlosen Schufa-Selbstauskunft in Erfahrung bringen, welche Daten die Schufa über Sie gespeichert hat. Anschließend können Sie Löschung ungültiger und abgelaufenen Einträge veranlassen (was wir detailliert im Abschnitt "Wie lösche ich falsche und negative Schufa-Einträge (Musterbrief)?" für Sie beschrieben haben).

Schufa-Einträge & Schufa-Score

Positive und negative Schufa-Einträge

Laut (und auch dank) Schufa werden 97,5 aller Konsumentenkredite ordnungsgemäß zurückgezahlt und zu 91,2 Prozent der Verbraucher liegen ausschließlich positive Informationen vor.[1] Positive Informationen oder auch positive Schufa-Einträge sind allgemeine Daten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift, aber auch Konten, Leasing- und Handyverträge, etc.; letztlich alle für die Schufa interessanten Daten, bei denen es bislang zu keinerlei Problemen gekommen ist.

Negative Schufa-Einträge sind Daten, die sich auf Probleme im Zahlungsverhalten beziehen. Immer dann, wenn ein Kunde eines Vertragspartners der Schufa einer Zahlungsverpflichtung nur unregelmäßig oder gar nicht nachkommt, veranlasst der Schufa-Vertragspartner einen negativen Schufa-Eintrag.

Was ist der Schufa-Basisscore und wie wird der Schufa-Score berechnet?

Anhand der Daten, die der Schufa vorliegen, errechnet die Schufa einen internen Wert über die Kreditwürdigkeit aller in Deutschland lebenden Personen, der als Schufa-Basisscore oder auch als Schufa-Score bezeichnet wird. Dieser Wert ist ein Prozentwert zwischen 0 und 100, der umso besser ist, je höher er ausfällt. Er drückt die von der Schufa ermittelte Wahrscheinlichkeit aus, mit der Sie an Sie gestellte Forderungen bezahlen werden. Was viele Menschen nicht wissen: Bereits bei einem Wert von 90-95% erwartet die Schufa ein "zufrieden stellendes bis erhöhtes Risiko" (eines Zahlungsausfalls), bei einem Wert von 80-90% ein deutlich "erhöhts bis hohes Risiko" und bei einem Wert von weniger als 80%, was in Schulnoten immerhin noch ein "befriedigend" wäre, sieht die Schufa bereits ein "sehr hohes Risiko" und rät dem Schufa-Vertragspartner auf diese Weise von einem Vertragsschluss ab.[3]

Zur Berechnung des Schufa-Scores werden jedoch keine persönlichen Daten verwendet, sondern lediglich Daten von Vergleichsgruppen. Hierzu vergleicht die Schufa Ihre Daten mit denen von mehr als 66 Millionen anderer in Deutschland lebender Menschen und erstellt so Vergleichsgruppen. Anhand von Personen mit ähnlichen Merkmalen wird also Ihr persönlicher Schufa-Score ermittelt. Wichtig ist, dass die Schufa an ihre Vertragspartner nicht Ihren Schufa-Basisscore übermittelt, sondern branchenspezifisch berechnete Scores. Eine Ihre Schufa anfragende Bank erhält von der Schufa einen anderen Score als etwa ein anfragender Mobilfunkanbieter, ein Versandhändler oder ein Energieversorger.

Ihren persönlichen Schufa-Score sowie die von der Schufa gespeicherten Daten erhalten Sie mittels einer kostenlosen Schufa-Selbstauskunft.

Sie haben die Möglichkeit der Schufa die Berechnung und die Weitergabe Ihres persönlichen Schufa-Scores zu untersagen. In aller Regel führt dies aber dazu, dass Unternehmen, die dann erfolglos versuchen Ihren Schufa-Score abzufragen, keinen Vertrag mit Ihnen schließen werden. Wenn Sie der Schufa dennoch die Weitergabe Ihrer Daten untersagen wollen, verwenden Sie einfachen folgenden Musterbrief - denken Sie an Ihre Unterschrift:

Max Mustermann
Musterstraße 1
12345 Musterstadt

SCHUFA Holding AG
Verbraucherservicestelle Köln
Bonner Str. 205-207
50968 Köln

Weitergabe meines Schufa-Scores

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit fordere ich Sie auf die Berechnung und Weitergabe des SCHUFA-Scores für mich auszuschließen.

Ich bitte Sie um Zusendung einer kurzen Bestätigung.

Mit freundlichen Grüßen,
Max Mustermann

Andere Auskunfteien verwenden neben selbst ermittelten Daten auch externe Datenquellen und umstrittene Methoden, wie beispielsweise das "Geoscoring". Beim "Geoscoring" wird Ihre Kreditwürdigkeit anhand Ihres Wohnortes ermittelt - leben in Ihrer Nachbarschaft viele Sozialhilfeempfänger, fällt ihre Kreditwürdigkeit erheblich geringer aus, als wenn Sie in einer Gegend wohnen, die für hohe durchschnittliche Haushaltseinkommen bekannt ist. Derartige Methoden reichen inzwischen sogar soweit, dass Unternehmen Ihre Aktivitäten im Internet, speziell in sozialen Netzwerken wie Facebook, untersuchen und daraus versuchen auf Ihre Kreditwürdigkeit zu schließen.[5] Die Schufa verzichtet in Hinblick auf ihren Scoring-Algorithmus bislang ausdrücklich sowohl auf Informationen zur Wohngegend als auch auf Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook.[4]

Wie wirkt sich ein negativer Schufa-Eintrag (auf meinen Schufa-Score) aus?

Unternehmen, mit denen Sie einen Vertrag abschließen möchten, prüfen Ihre Kreditwürdigkeit mit Hilfe der Schufa in zwei Schritten: Zunächst fragen sie ab, ob Sie über einen negativen Schufa-Eintrag verfügen. Ist dies der Fall, kommt es in aller Regel nicht zum Geschäft. Ein negativer Schufa-Eintrag ist folglich für viele Unternehmen ein K.O.-Kriterium - der prozentuale Wert interessiert gar nicht mehr. Nur wenn Sie über keinen negativen Schufa-Eintrag verfügen, fragt das Unternehmen im zweiten Schritt Ihren (branchenspezifischen) Schufa-Score ab und entscheidet anhand dieses Wertes und eigener Grenzwerte, ob es ein Geschäft mit Ihnen eingeht oder nicht.

Wie kann ich einen Vertrag trotz negativer Schufa abschließen?

Sofortkredit ohne Schufa
Wenn Sie über einen negativen Schufa-Eintrag oder einen besonders schlechten Schufa-Score verfügen, aber dennoch einen Kredit erhalten, ein Konto mit Dispositionskredit eröffnen oder auch einen Mobilfunkvertrag abschließen wollen, müssen Sie Ihren Vertragspartner davon überzeugen, dass Ihre tatsächliche Bonität besser ist als Ihre Schufa-Einträge vermitteln. Da viele große Unternehmen für solche Fälle keine eigenen Prozesse etabliert haben, werden Sie eher bei spezialisierten Anbietern Erfolg haben, die beispielsweise auf Kredit trotz Schufa oder auf Handyvertrag trotz Schufa spezialisiert sind.

Derartige Unternehmen sind keineswegs zwingend unseriös nur weil Sie mit den Slogan "trotz Schufa" und "ohne Schufa" werben; (natürlich gibt es aber auch hier schware Schafe) viel mehr vergewissern sich solche Unternehmen anhand anderer Methoden, dass Sie die Forderungen des Unternehmens auch tatsächlich erfüllen werden. In der Regel müssen Sie bei solchen Unternehmen Dokumente vorlegen, die Ihre Einkommenssituation darlegen und anhand derer die Unternehmen Ihre individuelle Haushaltsrechnung ermitteln können. Stellt sich anhand von Gehaltsabrechnungen, Kontoauszügen und ggf. auch Arbeitsvertrag heraus, dass Sie monatlich auch für längere Zeit über einen ausreichend hohen Überschuss verfügen, werden Sie trotz negativen Schufa-Eintrags einen Kredit erhalten oder auch einen Handyvertrag abschließen können.

Wie kann ich meinen Schufa-Basisscore verbessern?

Sie können Ihren Schufa-Score verbessern, indem Sie die Anzahl finanzieller Verpflichtungen reduzieren. Beschaffen Sie sich kostenlos Ihre persönliche Schufa-Selbstauskunft und veranlassen Sie die Löschung veralteter und fehlerhafter Schufa-Einträge. Erfüllen Sie bestehende Kreditverpflichtungen stets vertragsgemäß. Nicht vertragsgemäß bezahlte Rechnungen und Ratenzahlungen sollten Sie schnellstmöliglich nachholen und Kreditlinien solltennicht überzogen werden. [4]

Wie erhalte ich meine persönliche kostenlose Schufa-Selbstauskunft?

Nach den § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes haben Sie das Recht, die von der Schufa über Sie gespeicherten Daten mittels einer sogenannten Eigenauskunft oder auch Selbstauskunft zu kontrollieren. Die Schufa bietet verschiedene Auskünfte an und versucht Ihnen in dem Zuge kostenpflichtige Produkte wie dauerhafte Online-Einsicht in Ihre Schufa-Daten auf www.meineSCHUFA.de schmackhaft zu machen. Da Ihnen aber einmal im Jahr eine kostenlose Auskunft über die gespeicherten Daten zusteht, sollten Sie auch die kostenlose Variante wählen. Wie Sie Ihre Schufa-Selbstauskunft kostenlos online beantragen und auch kurzfristig erhalten, haben wir hier ausführlich für Sie beschrieben!

Eine relativ unkomplizierte Möglichkeit die kostenlose Schufa Auskunft zu erhalten, ist der klassische Postweg: Fordern Sie eine Selbstauskunft nach § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes postalisch bei der Schufa an und senden Sie dabei einfach Kopien der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises mit.

Die Schufa-Selbstauskunft erhalten Sie postalisch von der Schufa. Hier finden Sie ein anonymisiertes Beispiel der Schufa-Selbstauskunft nach § 34 BDSG. In dem Dokument, welches Ihnen die Schufa etwa ein bis zwei Wochen nach Ihrer Anforderung zusendet, sehen Sie sämtliche Schufa-Einträge, Ihren aktuellen Schufa-Basisscore, zuletzt übermittelte Wahrscheinlichkeitswerte sowie alle aktuellen branchenspezifischen Wahrscheinlichkeitswerte.

Ein alternatives, aber kostenpflichtiges Produkt, ist die Schufa-Bonitätsauskunft, die Sie für einmalig EUR 18,50 über die Website www.meineSCHUFA.de erhalten. Hier erhalten Sie zum einen dauerhaften Online-Zugriff auf Ihre Schufa-Daten und zum anderen eine postalische Auskunft, die aus zwei Teilen besteht: Der erste Teil gibt einen Überblick über Ihre Bonität und weist insbesondere auf negative Merkmale hin (Anonymisiertes Beispiel der kompakten kostenpflichtigen Schufa-Bonitätsauskunft). Der zweite Teil führt alle Schufa-Einträge detailliert auf und teilt Ihnen Ihren Schufa-Basisscore mit (Anonymisiertes Beispiel der detaillierten Schufa-Selbstauskunft).

Der erste Teil der kostenlosen Schufa-Bonitätsauskunft, der lediglich bescheinigt, dass keine negativen Schufa-Einträge vorhanden sind, wird häufig von Vermietern verlangt. Der Vorteil dieser kompakten Schufa-Bonitätsauskunft ist, das Ihr Vemierter keine Einsicht in Ihre Bankkonten, Kredite, Leasingverträge und sonstigen Schufa-Einträge hat. Verlangt ein Vermieter die Bonitätsauskunft von Ihnen, sollten Sie dem auch nachkommen, da Sie ansonsten riskieren, von vornherein keine Chance auf die Wohnung zu haben.

Das Angebot der kostenlosen jährlichen Schufa-Auskunft nach § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), welches übrigens auch für andere Auskunfteien wie CEG Creditreform Consumer, Deltavista, Infoscore Consumer Data oder auch Accumio Finance Services gilt, sollten Sie auf jeden Fall nutzen! Aktuelle Tests haben leider gezeigt, dass die Daten der Schufa und auch die Daten anderer Auskunfteien häufig unvollständig, veraltet oder schlichtweg falsch sind. Dies wiederum kann dazu führen, dass Sie Geschäfte gar nicht oder nur zu schlechteren Konditionen tätigen können, als mit einer korrekten und ausschließlich positiven Schufa. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die bei der Schufa eingetragenen Daten einmal im Jahr zu kontrollieren.

Sollte Ihnen doch einmal ein Unternehmen die Zusammenarbeit verweigern, informieren Sie sich bei diesem nach den genauen Gründen. Versuchen Sie in Erfahrung zu bringen, welcher Eintrag welcher Auskunftei dazu führt, dass ein Vertragsschluss unmöglich wird, und nutzen Sie das so erlangte Wissen, um gegen den negativen Eintrag gezielt vorzugehen.

So löschen Sie falsche und negative Schufa-Einträge

Handelt es sich bei dem falschen Eintrag um einen positiven Eintrag, wie zum Beispiel eine falsche Adresse, einen falschen Namen oder ein unlängst gekündigtes Girokonto, sollten Sie sich schriftlich per Einschreiben mit Rückantwort direkt an die Schufa wenden und die Änderung beziehungsweise Löschung des falschen Datensatzes beantragen. Nach Möglichkeit sollten Sie die Dokumente in Kopie beilegen, die die Berechtigung Ihres Antrages auf Datensatzänderung oder Datensatzlöschung nachweisen. Die Schufa wird nach Eingang Ihres Schreibens den betreffenden Datensatz entweder sofort korrigieren, oder, falls Ihr dazu noch Informationen fehlen, den Datensatz sperren und solange nicht mehr herausgeben, bis der Sachverhalt abschließend geklärt ist.

Handelt es sich um einen falschen oder fehlerhaften negativen Schufa-Eintrag, müssen Sie sich an das Unternehmen wenden, welches den entsprechenden Eintrag veranlasst hat. Die Schufa selbst wird Ihnen in einem solchen Fall nicht weiterhelfen sondern auch nur auf das betreffende Unternehmen verweisen. Auch hier sollten Sie die Aufforderung zur Korrektur Ihrer Schufa beziehungsweise Löschung des negativen Schufa-Eintrags schriftlich per Einschreiben mit Rückantwort an den verantwortlichen Schufa-Vertragspartner senden. In Ihrem Schreiben an das Unternehmen müssen Sie genau darlegen, warum der Eintrag Ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigt ist und gelöscht werden sollte. Setzen Sie dem Unternehmen eine angemessene Frist von zwei bis vier Wochen, um zu Ihrem Einwand Stellung zu nehmen beziehungsweise die Korrektur vorzunehmen.

Schufa-Vertragspartner sind zum Widerruf gegenüber der Schufa verpflichtet und haften für die Folgen unrichtiger Einträge! Wenn Ihnen also durch einen unberechtigten negativen Schufa-Eintrag Nachteile entstehen, muss das Unternehmen, das den unrichtigen Eintrag veranlasst hat, für den entstandenen Schaden aufkommen. Dies ist umso mehr dann der Fall, wenn Sie den betreffenden Schufa-Vertragspartner bereits per Einschreiben mit Rückschein auf dessen Fehler hingewiesen haben.

Wann und wie Sie einen negativen Schufa-Eintrag los werden

Haben Sie beispielsweise aufgrund einer nicht bezahlten Rechnung einen negativen Schufa-Eintrag erhalten, dann ist dieser nur dann berechtigt, wenn es sich um eine unstreitige Forderung handelt. Das bedeutet, wenn Sie der Meinung sind, dass die Rechnung ungerechtfertigt ist, zum Beispiel weil Ihr Mobilfunkanbieter einen Ihrer Meinung nach viel zu hohen Betrag in Rechnung gestellt hat und Sie dieser Forderung widersprochen haben, darf die betreffende Rechnung nicht zu einem negativen Schufa-Eintrag führen! Das Unternehmen ist bei einer bestrittenen Forderung dazu gezwungen Ihre Einwände ernst zu nehmen, sich mit Ihnen persönlich auseinander zu setzen und den negativen Schufa-Eintrag zu löschen!

Als Orientierung kann Ihnen folgender Musterbrief an die Schufa dienen:

Max Mustermann
Musterstraße 1
12345 Musterstadt

Schufa-Vertragspartner XY
Vertragspartnerstraße 1
47111 Vertragspartnerstadt

Löschung meines negativen Schufa-Eintrags

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 1. Januar 2013 habe ich eine Schufa-Eigenauskunft erhalten, die ich bestellt hatte, um die über mich bei der Schufa gespeicherten Daten zu überprüfen. Dabei habe ich leider feststellen müssen, dass nicht alle aufgeführten Schufa-Einträge richtig sind.

Insbesondere wird Ihre Forderung über 699,90 Euro als negativer Schufa-Eintrag zu meiner Person aufgeführt. Dieser Eintrag entspricht nicht dem tatsächlcihen aktuellen Sachverhalt, da ich die entsprechende Forderung bereits am 15. Juli 2012 beglichen habe (siehe beiliegende Kontoauszüge).

Ich bitte Sie um Löschung des Schufa-Eintrags bis zum 22. Januar 2013. Sollten Sie die Löschung bis dahin nicht vorgenommen und mir durch Übermittlung einer aktualisierten Eigenkauskunft nachgewiesen haben, werde ich die Löschung gerichtlich durchsetzen. Schadenersatzansprüche wegen der Gefährdung meiner Kreditwürdigkeit und Nachteilen für meinen Erwerb und mein Fortkommen gemäß § 824 Abs. 1 BGB behalte ich mir vor.

Mit freundlichen Grüßen,
Max Mustermann

Anlage

Was Sie tun können, wenn der Schufa-Vertragspartner Ihren negativen Schufa-Eintrag nicht löscht

Wenn das Unternehmen den unrichtigen Schufa-Eintrag innerhalb der von Ihnen gesetzten Frist nicht korrigiert und auch nicht auf Ihren Einwand reagiert, haben Sie zwei Möglichkeit: Einerseits können Sie einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen, womit jedoch zusätzliche Kosten für Sie verbunden sind, die Ihnen auch nur in wenigen Ausnahmefällen erstattet werden. Andererseits können Sie bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen beantragen. Diese ist für Sie kostenlos. Gerade wenn ihnen die Säuberung Ihrer Schufa besonders eilig ist, zum Beispiel weil eine Kreditvergabe oder Baufinanzierung ansteht, kann eine einstweilige Verfügung der einzig verbleibende Ausweg sein. Um eine einstweilige Verfügung zu beantragen, begeben Sie sich mit sätmlichen Unterlagen (die unrichtige Forderung, Ihr Schriftverkehr mit dem Unternehmen, etc.) in das Amtsgericht Ihres Bezirks beziehungsweise Ihrer Stadt und erstellen diese mit Hilfe der Rechtspfleger der Rechtsantragsstelle. Aufgrund einer einstweiligen Verfügung ist der Schufa-Vertragspartner gezwungen den negativen Schufa-Eintrag unverzüglich zu löschen. Allerdings führt eine einstweilige Verfügung auch zu einem gerichtlichen Verfahren, in dem Sie mit dem Unternehmen klären müssen, inwieweit die bestrittene Forderung nun tatsächlich berechtigt war. Im Rahmen des Verfahrens können erhebliche Kosten anfallen.

6494 Stimmen, aktuell 3,09 von 56494 Stimmen, aktuell 3,09 von 56494 Stimmen, aktuell 3,09 von 56494 Stimmen, aktuell 3,09 von 56494 Stimmen, aktuell 3,09 von 5
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